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  • Das ForLab 2D-ForME steht für großflächige, reproduzierbare und skalierbare Herstellung von 2D-Materialien für neue mikroelektronische Bauteile.

ForLab 2D-ForMe

Großflächige, reproduzierbare und skalierbare Herstellung von 2D-Materialien für neue Mikro- und Nanoelektronik-Bauelemente

2D-Materialien, die aus einzelnen Lagen in sich stabiler Kristalle bestehen und die sich – trotz unterschiedlicher Beschaffenheit – aufeinanderstapeln lassen, soll zukünftig das Forschungslabor Mikroelektronik Aachen für 2D-Elektronik erzeugen und untersuchen. Im ForLab 2D-ForME soll die Machbarkeit einer großflächigen Herstellung von einzelnen 2D-Schichten und komplexen (Hetero-)Schichtstrukturen gezeigt werden.

Mit Hilfe von verschiedenen Verfahren zur Beschichtung, Strukturierung und Charakterisierung wollen die Wissenschaftler um Professor Dr. Wilfried Mokwa dabei Materialkompositionen mit maßgeschneiderten mechanischen, elektrischen und optischen Eigenschaften erzeugen.

An dem Forschungslabor sind sieben technologieorientierte Lehrstühle der RWTH Aachen beteiligt; sechs weitere Lehrstühle aus der Physik und der Chemie werden die neuen Möglichkeiten ebenfalls nutzen.

Neben Silizium, das bislang in der Halbleitertechnik dominiert, werden die Forscher auch Alternativen wie Graphen, weitere 2D-Materialien, 2D-Schichtstapel und 2D/3D-Heterostrukturen untersuchen. Mit diesen Materialien werden neue Funktionalitäten insbesondere bei Nanoelektronikbauelementen, der Optoelektronik als auch in der physikalischen wie chemischen Sensorik erwartet.

Gleichzeitig wollen die Wissenschaftler gemeinsam mit ihren Partnern aus der Industrie die weitere Miniaturisierung und Leistungssteigerung von Bauelementen und Systemen vorantreiben. Das ForLab 2D-ForME trägt dazu bei, dass der Forschungsstandort Aachen seine international starke Position für die 2D-Mikroelektronik behält.