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  • Die „Forschungslabore Mikroelektronik Deutschland“ vernetzen sich untereinander und sind Wegbereiter der mikroelektronischen Revolution.

ForLab PROMYS

Ein Projekt an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Elektronik, Sensorik und Aktorik vereint auf einem Bio-Chip

An medizinisch einsetzbaren Elektroniksystemen, die sowohl biologische Parameter bei Patienten als auch Umwelteinflüsse messen können, arbeitet das Forschungslabor Mikroelektronik Freiburg für Hybride Integrationstechnologien. Dafür wollen die Wissenschaftler um Prof. Dr. Gerald Urban vom Institut für Mikrosystemtechnik IMTEK der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Elektronik, Sensorik und Aktorik auf einem Chip in hochgradig miniaturisierter Form zusammenfassen.

Die Experten erproben dazu neue Funktionswerkstoffe und einen dreidimensionalen Aufbau. Die komplexen Mikrosysteme sollen zunächst in der Medizin eingesetzt werden, beispielsweise zur autonomen Patientenüberwachung, als integrierter implantierbarer Sensorik-Stimulations-Chip oder als bioanalytische diagnostische Systeme unter anderem zur Virendiagnostik.

Im ForLab PROMYS werden robuste MIkrosysteme entstehen, die universell einsetzbar sind. Denn die Forscher sehen nicht nur in der Medizin Anwendungsmöglichkeiten. Perspektivisch ist auch die Nutzung in anderen Bereichen wie Smart Home, Landwirtschaft oder Prozesstechnik denkbar, wodurch für den Standort Deutschland eine hohe wirtschaftliche Breitenwirkung entsteht.