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ForLab SmartBeam

Ein Projekt an der Universität Duisburg-Essen

Neue Konzepte für THz-Bauelemente

Signale im Terahertzbereich können vielfältig genutzt werden. Sie werden zur extrem breitbandigen drahtlosen Informationsübertragung, aber auch zur Materialerkennung und -analyse, zur hochgenauen Radar-Messung sowie zur Bildgebung in Medizin und Sicherheitstechnik eingesetzt. Doch bislang ist die breite industrielle und kommerzielle Nutzung von Terahertz-Anwendungen nicht möglich, weil kostengünstige und leistungsfähige THz-Komponenten noch nicht zur Verfügung stehen.

Das Forschungslabor Mikroelektronik Duisburg-Essen für Hochfrequenz-Strahlformung arbeitet daran, diesen unbefriedigenden Zustand zu beenden. Die Wissenschaftler um die Professoren Dr. Nils Weimann und Dr. Andreas Stöhr am Zentrum für Halbleitertechnik und Optoelektronik (ZHO) der Universität Duisburg-Essen wollen effiziente Quellen und Empfänger im Terahertzbereich entwickeln.

Das ForLab SmartBeam ermöglicht Forschung zu komplexen elektronischen und photonischen Chips. So sollen leistungsfähigere Bauelemente die Umfeldbeobachtung beispielsweise für autonome Automobile verbessern. Für eine präzise und sichere Umfelderkennung soll höchstauflösende Sensorik mit Informationsverarbeitung kombiniert werden. Für die Wirtschaft hat dies enorme Bedeutung: Autonom agierende Systeme wie Fahrzeuge oder Roboter eröffnen gänzlich neue Möglichkeiten für den Produktionsstandort Deutschland.