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  • Mit ihrer Forschung an magnetischen Sensoren widmet sich das ForLab MagSens einem Wissenschaftszweig, welcher künftig u. a. für das autonome Fahren oder die Automatisierungstechnik an Bedeutung gewinnen wird.

ForLab MagSens

Maßgeschneiderte magnetische Sensoren

Magnetsensorik spielt künftig für zahlreiche Anwendungen, wie das autonome Fahren oder die Automatisierungstechnik, eine immer größere Rolle. Denn sie gestattet es, wichtige Kenngrößen berührungslos und verschleißfrei zu messen. Wissenschaftler der Universität Bielefeld und der Johannes Gutenberg Universität Mainz wollen integrierbare Magnetsensoren entwickeln, die eine lineare und hysteresefreie Antwort auf alle drei Komponenten des äußeren Magnetfeld-Vektors liefern. Ihr Ziel ist es zudem, die Entwicklungszeit solcher Sensoren entscheidend zu verkürzen.

Das Forschungslabor Mikroelektronik Bielefeld und Mainz für Magnetfeldsensorik will daher theoretische Modellierungen sowie modernste Dünnschichttechnologien mit Genauigkeiten deutlich besser als eine Atomlage mit komplexen Verfahren für die Charakterisierung der Sensor-Kennlinienfelder kombinieren. Die entscheidenden Kennwerte neuer Sensoren sollen dazu schon während der Schichtherstellung in-situ vermessen werden.

Mit modernen Konzepten der Material- und Dünnschichtforschung, wie Integrated Computational Materials Engineering und Machine Learning, wollen die Forscher um Prof. Dr. Günter Reiss vom Center for Spinelectronic Materials and Devices an der Fakultät für Physik der Universität Bielefeld und die Professoren Dr. Mathias Kläui und Dr. Gerhard Jakob vom Institut für Physik der Johannes Gutenberg Universität Mainz neuartige robuste und maßgeschneiderte magnetische Sensoren für Automatisierung/Industrie 4.0 und weitere Anwendungsfelder entwickeln. Ein Schwerpunkt ist dabei das Upscaling von Forschungsergebnissen auf industriekompatible Beschichtungsanlagen.